Wie finde ich den richtigen Webdesigner? Ein praktischer Leitfaden vor der Beauftragung
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Wie finde ich den richtigen Webdesigner? Ein praktischer Leitfaden vor der Beauftragung

Worauf Sie bei der Auswahl eines Webdesigners achten sollten, welche Fragen vor der Beauftragung sinnvoll sind und woran Sie einen guten Webdesigner erkennen.

Schwarz-weiße Comic-Illustration zum Thema Webdesigner auswählen

Den richtigen Webdesigner zu finden, ist oft schwieriger als gedacht. Viele Portfolios sehen gut aus, Leistungen werden unterschiedlich beschrieben und auch bei den Preisen gibt es große Unterschiede.

Sie müssen nicht jedes technische Detail verstehen, bevor Sie jemanden mit Ihrer Website beauftragen. Viel wichtiger ist zu wissen, worauf Sie achten können, welche Fragen sinnvoll sind und ob die Person gegenüber wirklich versteht, was Ihre Website leisten soll.

In diesem Leitfaden geht es um die Fragen, die ich vor einer Entscheidung für besonders hilfreich halte.

Worauf sollte ich bei der Auswahl eines Webdesigners achten?

Schauen Sie zuerst darauf, wie jemand an Ihr Projekt herangeht – und nicht nur darauf, wie das Portfolio aussieht.

Ein Webdesigner sollte verstehen wollen, worum es in Ihrem Unternehmen geht, für wen die Website gedacht ist und was Besucher dort tun sollen. Eine Website, die neue Anfragen bringen soll, braucht einen anderen Aufbau als ein Portfolio, ein Onlineshop oder eine informationsreiche Website für eine Organisation.

Wenn das erste Gespräch sofort bei Farben, Schriften und dem visuellen Stil beginnt, ohne vorher über den Zweck der Website zu sprechen, würde ich noch ein paar Fragen stellen.

Eine gute Website beginnt meistens mit guten Fragen.

Kurz gesagt

Suchen Sie jemanden, der versteht, warum Sie die Website überhaupt brauchen.

Das Design ist wichtig. Noch wichtiger ist aber die Idee dahinter. Ihr Webdesigner sollte Ihre Ziele, Ihre Zielgruppe und die Aufgabe der Website verstehen.

Woran erkenne ich einen guten Webdesigner?

Ein Portfolio ist ein guter Ausgangspunkt, aber ich würde nicht nur auf die Bilder schauen.

Öffnen Sie einige der tatsächlichen Websites. Sehen Sie sie sich auch auf dem Smartphone an. Versteht man schnell, was das Unternehmen anbietet? Ist die Navigation klar? Fühlt sich die Seite angenehm und unkompliziert an?

Ich würde auch auf etwas Abwechslung achten. Wenn jedes Projekt fast gleich aussieht, wird möglicherweise immer wieder derselbe Stil verwendet. Unterschiedliche Unternehmen brauchen in der Regel auch unterschiedliche Lösungen.

Darauf können Sie achten

Sehen Sie sich die echten Websites an, nicht nur die Bilder im Portfolio.

Achten Sie auf Übersichtlichkeit, mobile Nutzung, Geschwindigkeit und darauf, ob das Design wirklich zu dem jeweiligen Unternehmen passt.

Welche Fragen sollte ich einem Webdesigner vor der Beauftragung stellen?

Sie brauchen dafür keine lange technische Checkliste. Ein paar einfache Fragen reichen oft schon aus:

  • Wie würden Sie mein Projekt angehen?
  • Was brauchen Sie von mir, bevor wir beginnen?
  • Welche Plattform würden Sie empfehlen und warum?
  • Wird die Website auf Smartphone und Tablet gut funktionieren?
  • Kann ich Inhalte später selbst bearbeiten?
  • Was ist im Preis enthalten?
  • Was passiert nach dem Start der Website?

Die Antworten sollten für Sie nachvollziehbar sein. Technisches Wissen ist wichtig, aber genauso wichtig ist die Fähigkeit, technische Entscheidungen verständlich zu erklären, ohne alles komplizierter klingen zu lassen als nötig.

Sollte ein Webdesigner sich mit SEO auskennen?

Mit den Grundlagen auf jeden Fall.

SEO beginnt nicht erst, wenn eine Website fertig ist. Seitenstruktur, Überschriften, URLs, interne Verlinkungen, mobile Nutzbarkeit und Ladezeiten können alle beeinflussen, wie gut Suchmaschinen eine Website verstehen.

Ein Webdesigner muss nicht automatisch eine langfristige SEO-Betreuung anbieten. Die Website sollte aber technisch und strukturell auf einer vernünftigen Grundlage aufgebaut sein.

Eine Website sollte für Menschen leicht verständlich sein – und für Suchmaschinen ebenso.

Sie haben bereits eine Website?

Prüfen Sie zuerst, was wirklich verbessert werden muss.

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Wie viel sollte ein Webdesigner kosten?

Darauf gibt es keine wirklich sinnvolle Pauschalantwort, weil Websites sehr unterschiedlich sein können.

Eine Unternehmenswebsite mit fünf Seiten ist ein anderes Projekt als eine mehrsprachige Website, ein Onlineshop oder eine Website mit individuell entwickelten Funktionen.

Vergleichen Sie deshalb nicht nur die Endpreise, sondern auch die enthaltenen Leistungen. Fragen Sie zum Beispiel, ob Design, Entwicklung, mobile Optimierung, SEO-Grundlagen, Formulare, Integrationen, Tests und der eigentliche Launch enthalten sind.

Am Ende sollten Sie möglichst klar verstehen, wofür Sie bezahlen und welche zusätzlichen Kosten später noch entstehen könnten.

Woher weiß ich, welche Art von Website ich eigentlich brauche?

Vielleicht wissen Sie bereits, dass Ihre aktuelle Website nicht mehr richtig zu Ihnen passt, aber noch nicht genau, wie die neue aussehen oder aufgebaut sein sollte. Das ist völlig normal.

Sie müssen nicht mit einer fertigen Sitemap, einer langen Liste technischer Anforderungen und jedem einzelnen Feature ins erste Gespräch kommen.

Hilfreicher ist zunächst ein klares Bild davon, was Sie anbieten, für wen die Website gedacht ist, welche Informationen wichtig sind und was Besucher als Nächstes tun sollen.

Sie planen eine neue Website?

Klären Sie zuerst, was Sie brauchen – bevor es um das Aussehen geht.

Mein Website-Projektplaner führt Sie durch einige einfache Fragen zu Seiten, Zielen und Funktionen. So bekommen Sie schon vor der Beauftragung ein klareres Bild davon, wie Ihr Projekt aussehen könnte.

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Welche Warnzeichen gibt es bei der Auswahl eines Webdesigners?

Ich wäre vorsichtig, wenn jemand den eigenen Arbeitsprozess nicht verständlich erklären kann, beim Thema Eigentum und Zugang zur Website ausweicht oder sehr selbstbewusst garantierte Google-Rankings verspricht.

Auch die Kommunikation ist ein guter Hinweis. Wenn es schon vor Projektbeginn schwierig ist, eine klare Antwort zu bekommen, würde ich das ernst nehmen.

Gleichzeitig würde ich von einem guten Webdesigner nicht erwarten, dass er jeder Idee einfach zustimmt. Manchmal ist die hilfreichste Antwort: „Ich würde das anders lösen – und zwar aus diesem Grund.“

Sollte ich einen freiberuflichen Webdesigner oder eine Agentur beauftragen?

Beides kann die richtige Entscheidung sein.

Eine Agentur kann sinnvoll sein, wenn ein großes Projekt mehrere Spezialisten gleichzeitig benötigt. Ein freiberuflicher Webdesigner kann besser passen, wenn Sie direkt mit der Person zusammenarbeiten möchten, die Ihre Website tatsächlich gestaltet und umsetzt.

Gerade für kleinere Unternehmen, Selbstständige und Organisationen kann dieser direkte Kontakt vieles einfacher machen.

Worauf es ankommt

Entscheiden Sie sich für die Person oder das Team, dessen Arbeitsweise Sie verstehen und dem Sie vertrauen.

Ob jemand Freelancer, Studio oder Agentur heißt, ist am Ende weniger wichtig. Sie sollten verstehen, was empfohlen wird, warum es empfohlen wird und wie es danach weitergeht.

Woher weiß ich, dass ich den richtigen Webdesigner gefunden habe?

Nach einem guten ersten Gespräch hat man oft schon ein recht gutes Gefühl dafür.

Die Person sollte verstehen, was Sie erreichen möchten, den Ablauf verständlich erklären und dafür sorgen, dass sich das Projekt überschaubar anfühlt – nicht komplizierter als vorher.

Sie suchen nicht einfach jemanden, der schöne Websites gestalten kann. Sie suchen jemanden, der Ihre Ziele in eine Website übersetzen kann, die zu Ihrem Unternehmen und zu den Menschen passt, die sie später benutzen.

Wenn Sie gerade eine neue Website planen und Ihre Idee lieber zuerst mit jemandem besprechen möchten, können Sie mir hier eine Nachricht schicken. Erzählen Sie mir kurz, worum es geht, und ich gebe Ihnen gerne eine erste Einschätzung dazu, was sinnvoll sein könnte.